2016 - DTSKF

Direkt zum Seiteninhalt

2016

Archiv
2016

Das war unser Kalender 21016
Datum:Veranstaltung:Ort:Ausschreibung
Sa. 09.01.
Neujahrstreffen
Berlinbeendet
WE 12.-13.03.
Osterlehrgang
Berlin
beendet
Sa. 09.04.
Kampfrichterausbildung
Berlin
beendet
Sa. 16.04.
6. DTSKF Meisterschaft
Berlin
Platzierungen
Sa. 21.05.2. Havelcup Sachsen AnhaltHavelbergbeendet
So. 22.05.Prüfungslehrgang Sachsen AnhaltHavelbergbeendet
Wo. 08.06.-18.06.
Mastercamp Green Lane
USAbeendet
WE 02.-03.07.
Sommerlager Brandenburg der JKA Berlin
Basdorfbeendet
Do.-So. 07.07.-10.07.Hiroyoshi Okazaki
Berlinbeendet
WE 13.-21.08.
3. World Shuto Cup
Südafrikabeendet
Wo 26.08.-02.09.
Sommertrainingslager
Prebelowbeendet
Sa. 17.09.Kinder KaratespieleBerlinbeendet
Sa. 08.10.
Heian-Kata Turnier
Berlin
beendet
Wo 08.-14.10.Trainingslager Karateschule HavelbergTschechienbeendet
Wo 17.-21.10.Herbsttrainingslager BBSVPolenbeendte
Wo 17.-21.10.
Herbstlager TKCB
beendet
Sa./So. 22.-23.10.Michael Bock in ZinnowitzZinnowitzbeendet
Sa. 05.11.
Kampfrichterausbildung
Berlin
beendet
Sa./So. 05.-06.11.Michael Bock in BaselSchweizbeendet
Sa. 12.11.
12. Berliner Bär Cup
Berlin
beendet
WE 19.-20.11.ImuraBerlinbeendet
Sa./So. 26.-27.11.Michael Bock in ZittauZittaubeendet
So. 04.12.Weihnachtsturnier BBSVBerlinbeendet
Sa. 10.12.
Jahresabschluss DTSKF
Berlin
beendet
Sa. 10.12.Jahresabschluss KSHHavelbergbeendet
Sa./So. 17.-18.12.Jahresabschluss in HettstedtHettstedtbeendet

Lehrgangsbericht zum Lehrgang in Zittau / Sachsen beim Akari – Zittau 26./27. November 2016

Am heutigen Tage möchte ich über den Lehrgang in Zittau berichten und mich recht herzlich für die Einladung beim  Akari-Zittau bei Dr. Mathias Piwko und Familie bedanken.
Zum Lehrgang erschienen 25 motivierte Karateka unterschiedlicher Altersklassen. Wir teilten die Karateka in zwei Gruppen, wobei Herr Piwko die „Kleinen“ übernahm und ich mich um die Ausbildung der fortgeschrittenen Schüler kümmern konnte. Hauptinhalt war die Bewegungsschule, Meidbewegungen und korrekte Stände. Das hat der Unterzeichner mit verschiedenen Block-, Schlag- und Tritttechniken verbunden.
Einen weiteren wichtigen Platz nahmen die Heian-Kata mit Bunkai ein. Das wurde noch in eine Selbstverteidigung mit Hebeltechniken verbunden, was den Teilnehmern Spaß sichtbar machte. Die „Kleinen“ wurden auf ihre erste Prüfung eingestimmt und trainierten ihre Bewegungsabläufe.
Weiter so und gute Werbung für die DTSKF machen.

Oss.

Michael Bock, 7. Dan ISKF
A-Instruktor

Auswertung zum 12. Berliner-Bär-Cup am 12.11.2016 in Berlin

Werte Mitglieder, Präsidium, Vereinsvorsitzende, Abteilungsleiter, Trainer und Freunde des DTSKF,

hiermit möchte ich Euch recht herzlich zum Gelingen des Karate-Wettkampfes „12. Berliner-Bär-Cup“ (BBC) gratulieren.
Es ist uns auch in diesem Jahr gelungen, viele Starter für unseren Wettkampf zu gewinnen. Ein besonderer Dank gilt dabei den Trainern, die nicht nur ihre Schüler gut vorbereitet haben, sondern auch motiviert haben, den Weg nach Karow zu anzutreten und erfolgreich am Wettkampf teilzunehmen. Dieses Jahr nahmen zehn Vereine aus Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin mit über 180 Startern am beim BBC teil.
In der Vereinswertung belegten die Vereine folgende Platzierungen:
1. Platz: BBSV e.V.
2. Platz: KCK e.V.
3. Platz: VTKB e.V.
4. Platz: Karateschule Havelberg e.V.
5. Platz: SCB e.V. Abteilung Karate III
6. Platz: TKCB e.V.
7. Platz: RWW e.V.
8. Platz: SGF e.V.
9. Platz: Reißleine e.V.
10. Platz: KSC e.V.

Ich möchte mich auf diesem Wege noch recht herzlich bei den Helfern, dem Organisationsteam und dem Imbissteam des SCB III sowie den Kampfrichtern des DTSKF bedanken.

Oss!

Michael Bock
-Präsident DTSKF-

Bericht zum 3. Heian-Kata-Wettkampf der Kinder

Am Samstag, 08.10.2016 fand in Berlin das 3. Heian-Kata-Turnier der Kinder und Jugend statt. Es kamen zu diesem Wettkampfevent 101 Wettkämpfer aus 9 Vereinen der Altersklassen 6-17 Jahren, bis zum violetten Gürtel.
Die Wettkämpfer mit seinen Trainern und Kampfrichtern reisten aus 3 Bundesländern an, um sich in der Disziplin Kata-Einzel und Kata-Team zu messen. Neben den 1.-3. Platzierten bekamen alle anderen Teilnehmer eine Trostmedaille mit auf den Heimweg.
Ich möchte mich im Namen des Verbandes bei allen Organisatoren, beim Imbiss für die Versorgung und bei den Kampfrichtern für ihre Arbeit bedanken. Der Wettkampf konnte zügig nach nur 3 Stunden beendet werden. Das war ein Zeichen guter Vorbereitung und Durchführung. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Heian-Kata - Event.

Vereinswertung:
1. Platz: KCK Berlin
2. Platz: SCB III Berlin
3. Platz: VTKB Berlin
4. Platz: KSH Sachsen-Anhalt
5. Platz: TKCB Berlin
6. Platz: BBSV Berlin
7. Platz: RWW Brandenburg
8. Platz: KSC Berlin
9. Platz: SGF Berlin
Rückschau:
1. Heian-Kata-Wettkampf 35 Teilnehmer
2. Heian-Kata-Wettkampf 70 Teilnehmer
3. Heian-Kata-Wettkampf aktuell 101 Teilnehmer
Herzlichen Dank.

Oss
Michael Bock
Präsident DTSKF

Sommercamp der DTSKF 2016 in Prebelow/ Brandenburg/ Deutschland

In der Zeit vom Freitag, 26.08.2016-Sonntag, 28.08.2016 fand im KIEZ Prebelow das Sommercamp der DTSKF statt. Der Veranstalter war der VTKB, der seine Arbeit wie in den Vorjahren hervorragend machte.

Zum Camp reisten 44 Karateka aus verschiedenen Bundesländern und Vereinen an. Sie trainierten unter Leitung von:

– Sensei Michael Bock 7. Dan technische Leitung
– Sensei Ramona Müller 5. Dan
– Sensei Frank Pinnig 5. Dan

Im Anschluss an das Camp fand eine zentrale Dan- und Kyuprüfung statt. Zuvor wurde im Training natürlich auf die Grundpfeiler wie Kihon, Kata und Kumite eingegangen. Zusätz-lich wurde ein ausgedehntes Timingtraining und ein intensives Bunkaitraining absolviert.
Die Karateka kamen aus den Vereinen:

– VTKB
– TKCB
– KSC
– KCK
– SGF
– RWW – Abteilung Karate
– SV Eintracht Zinnowitz
– SCB III

Die DTSKF gratuliert den Karateka zur bestandenen Dan- bzw. Kyuprüfung:

zum 2. Dan:

– Jürgen Heink VTKB
– Frank Scholz TKCB
– Frank Herrmann TKCB
– Eric Schmidt SCB III
– Timo Hemmann KCK
– Axel Bünger KCK

zum 1. Dan:

– Jarod Umland SCB III
– Henry Krieger VTKB

zum 2. Kyu:

– Nadine Krähmer KCK
– Arno Roß KCK

zum 6. Kyu:

– Ronald Lehmann TKCB

Danke für die Organisation und die tolle Ausgestaltung des diesjährigen Sommercamps.

Oss

Michael Bock 7. Dan
technische Leitung des Sommercamps 2016


3. Shoto-World-Cup in Kapstadt / Südafrika in der Zeit vom 17.-21.08.2016

Am Samstag, 13.08.2016, flog die Delegation der ISKF-Germany / DTSKF nach Südafrika / Kapstadt. Der Südafrikanische Shotokan Karate Verband führte den 3. Shoto-World-Cup aus. Die deutsche Delegation setzte sich wie folgt zusammen:

Lfd. Nr.Name, VornameBundesl./VereinGradFunktion
1Schulz, Christian

Gast
2Pietzschmann, Marita

Gast
3Schmidt, Katrin

Mamager
4Bock, MichaelDTSKF7. DanRepräsentant/Coach
5Leiding, PierreBerlin / BBSV6. DanKampfrichter
6Pietzschmann, LotharSA/Karateschule Havelberg4. DanKampfrichter
7Berg, KlausBerlin / BBSV4. DanKampfrichter
8Büttner, ChristianBerlin / VTKB2. DanAthlet
9Hartmann, DorianBerlin / SGF2. Dan
Athlet
10Schmidt, Eric Berlin / SCB III1. Dan
Athlet
11Pinnig, FrankBerlin / SGF5. Dan
Athlet
12Bösecke, JanBerlin / VTKB3. Dan
Athlet
13Schier, MarcoBerlin / BBSV1. Dan
Athlet
14Bock, SophiaBerlin / TKCB1. Dan
Athlet



Das gesamte Team landete nach einem 17 stündigen Flug mit Zwischenstop in Quartar / Doha in Kapstadt. Von dort fuhren wir in unser Hotel Waterfront Southern Sun.



Zeit der Freizeit:

Das Team unternahm unterschiedliche Ausflüge, um sich auch von den Reisestrapazen zu erholen. So fuhren wir unter anderem nach Kap Horn (Kap der guten Hoffnung), wo der Atlantische Ozean und der Indische Ozean aufeinander stoßen. Mit einem Schiff fuhren wir zu einer Robbenkolonie und besuchten eine Pinguin Farm auf. Einige Teilnehmer fuhren nach Robben Island und besuchten die berüchtigte Gefangeneninsel, wo auch Nelson Mandela 28 Jahre aus politischen Gründen inhaftiert wurde.
Natürlich unternahmen wir eine Stadtrundfahrt schauten uns die bunten Häuser an  und fuhren auch zum Tafelberg und machten dort fantastische Bilder.





Wettkampfvorbereitung:

Mittwoch, 17.08.2016:
1. Das deutsche Team trifft sich mit dem Schweizer Team und beginnt mit den Wettkampfvorbereitungen.
2. Die Repräsentanten der teilnehmenden Länder treffen sich zu einem gemeinsamen Essen und eröffnen somit die kommende Wettkampfveranstaltung.
Donnerstag, 18.08.2016:
Großes gemeinsames Training mit Sensei Hiroyoshi Okazaki 8. Dan im Conventionscenter in der Nähe unseres Hotels.



Freitag, 19.08.2016:
1. Prüfung der Kampfrichter zur nächst höheren internationalen Kampfrichterlizenz:

  
Lothar Pietzschmann:  internationale „C“ Lizenz
Pierre Leiding:             internationale „C“ Lizenz
Klaus Berg:                 internationale „D“ Lizenz



2. Praktischer Teil erfolgte bereits bei den Altersklassen der Kinder des 3. World Shoto-Cup. Ein weiteres Training unter Leitung von Michael Bock am Abend in der Wettkampfarena.



Sa. / So., 20./21.08.2016
Die Wettkampftage:

Sophia BockStart-Nr. 411. Kampf2. Kampf3. Kampf4. Kampf
KataSüdafrika, Tekki-1, 2:2 Flaggen


Kumite2. Platz (silber)Argentinien, Sieg durch Ippon Mawashi GeriSüdafrika, Sieg 2X Waza-AriSüdafrika, Sieg 2X Waza-AriAustralien, 1:2 Waza-Ari
Eric SchmidtStart-Nr. 331. Kampf2.Kampf

KataSüdafrika, Heian-2, 4:0Libanon, Heian-5, 0:4

KumiteUSA, 0:2 Waza-Ari


Jan BöseckeStart-Nr. 351. Kamp2. Kampf

KataArgentinien, Heian-4, 3:1USA, Heian-3 1:2, 1 U

KumiteSüdafrika, 2X Waza-AriUSA, 0:2 Waza-Ari

Christian BüttnerStart-Nr. 311. Kampf


KataLibanon, Tekki-1, 0:4


KumiteCanada, 0:1 Waza-Ari in der Verlängerung


Marco SchierStart-Nr. 381. Kampf


KataArgentinien, Heian-4, 1:3


KumiteUSA, 0:2 Waza-Ari


Dorian HartmannStart-Nr. 321. Kampf


KataArgentinien, Heian-4, 0:4


KumiteAustralien, 0:2 Waza-Ari


Frank PinnigStart-Nr. 341. Kampf2. Kampf3. Kampf4. Kampf
KataArgentinien, Heian-5, 4:0USA, Bassai-2, 0:4

Kumite3. Platz (bronze)KampflosArgentinien, 2:0 Waza-AriArgentinien, 2:0 Waza-AriAustralien, 0:2 Waza-Ari
Mannschafts-Kumite6 Teams1. Kampf, Australien


J. BöseckeStart-Nr. 350:2 Waza-Ari


D. HartmannStart-Nr. 322:0 Waza-Ari


F. PinningStart-Nr. 34Disquali durch Alterskl.


M. SchierStart-Nr. 381:2 Waza-Ari


c. BüttnerStart-Nr. 310:2 Waza-Ari



Zum 3. Shoto-World-Cup reisten insgesamt 20 Ländervertretungen an, wie die Länder  USA, Großbritannien, Schweiz, Südafrika, Russland, Philippinen, Neuseeland, Mexiko, Libanon, Israel, Iran, Deutschland, Kanada, Brasilien, Botswana, Barbados, Australien, Argentinien und Elfenbeinküste.
Die größten Teams kamen natürlich vom Veranstalter Südafrika, Australien, Kanada und Neuseeland.  Europa selber war sehr schwach vertreten, mit nur 5 Mitgliedsländern.
Mit Sicherheit konnten sich nicht alle Mitgliedsländer der ISKF diese Reise und Veranstaltung leisten. Unser Verband hatte durch langfristige kluge Sparmaßnahmen sich schon vor Jahren auf die finanzielle Gegebenheit eingestellt.
Die Auswahl nahm das technische Kollegium vor und lag in ihrer Entscheidung richtig.  Dennoch war das Ergebnis nicht befriedigend und gibt uns neue Aufgaben für die Zukunft.



So hätte der Teamgeist und Zusammenhalt besser sein können und Weisungen des Coachs auf das Genauste befolgt werden sollen. Auch muss beim nächsten Event darauf geachtet werden, dass der Wettkampf nicht zum Wettkampftourismus ausufert. Die richtige Kampfeinstellung entstand erst am zweiten Wettkampftag, aber da waren für die meisten Starter schon ihre Disziplinen vorbei. Dennoch muss die Leistung im Mannschaftskumite gegen Australien gelobt werden. Obwohl unser Team schon mit einem Punkt Rückstand den Kampf begann, kämpften alle Starter bis zum Ende hart und gut.

Das betrifft alle Athleten des Mannschaftskampfes.



Unseren Medaillengewinnern und und unseren internationalen Kampfrichtern gratuliere ich recht herzlich und wünsche allen Karateka weiterhin viel Erfolg.



Die nächsten internationalen Karatehöhpunkte bilden eindeutig der 3. Euro-Shoto-Cup in Deutschland / Berlin 2018 und der 4. Shoto-Would-Cup in England / London im Jahre 2020.



Oss!

Michael Bock
Couch des deutschen Teams beim  3. Shoto-World-Cup in Südafrika  


Bericht/Auswertung Sommerlehrgang mit Sensei Hiroyoshi Okazaki 8. Dan Chairman der ISKF in Deutschland
in der Zeit vom Do., 07.07.2016 – So., 10.07.2016

Auf Einladung des Unterzeichners besuchte im Juli 2016, Sensei Hiroyoshi Okazaki 8. Dan, Präsident der ISKF, die Bundesrepublik Deutschland. Bei diesem Lehrgang verfolgte die DTSKF das Ziel, dass traditionelle Shotokan-Karate auch in andere Bundesländer zu bringen und nicht Berlin immer als Knotenpunkt von großen Lehrgängen festzulegen.
So war das erste Ziel Frankfurt am Main im Bundesland Hessen. Dort nahm uns mein alter Freund und Weggefährte Sensei Enver Cakiqi 8. Dan der WTKA in Empfang. Vor dem Training besuchten wir einen weiteren alten Kampfsportexperten in Offenbach, Sensei Wolfgang Siebel 8. Dan der EIKO in seinem Budocenter zu einer kleinen Stippvisite auf. Dann fuhren wir nach Frankfurt a. M. zurück und gingen in ein Training. Leider sind nicht wie erwartet viele Schüler erschienen, dennoch konnten wir die Botschaft des traditionellen Shotokan-Karate an einige Schüler und Trainer erfolgreich vermitteln.



Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Hettstedt Bundesland Sachsen-Anhalt und gaben auch dort Training und stellten auch hier Kumite-Partnerübungen vor. Unser verantwortliche Dojoleiter vom Verein Mansfelder Land, Matthias Bartholomä, hatte den Lehrgang gut vorbereitet, aber auch hier war die Anzahl der Teilnehmer nicht überwältigend, da in Sachsen Anhalt schon Schulferien waren. Sensei Okazaki und der Unterzeichner besuchten noch Lutherstadt Eisleben und ließen deutsche Geschichte auf uns wirken. Geschlafen haben wir in einem alten Kloster, was ebenfalls seinen Reiz hatte.



Das nächste Ziel war die Bundeshauptstadt Berlin. Hier trafen wir auf 120 Sportler aus den Bundesländern Mecklenburg Vorpommern, Brandenburg, Sachsen – Anhalt und Berlin. Aber nicht zu vergessen eine kleine Delegation und alte Freunde aus Israel und Polen. Die Delegation aus Israel wurde durch Sensei Oded Friedman 8. Dan der ISKF / Mitglied der technischen Kommission der ISKF und eine polnische Delegation wurde von unserem Freund und Präsidenten der ISKF Polen, Robert Sworek 8. Dan. geführt.



Das zweitägige Training machte einen großen Spaß und da wir sehr viele junge Sportler zum Lehrgang begrüßen konnten, halfen die älteren Trainer den jüngeren, damit sie auch am Sonntag ihren Prüfungserfolg verzeichnen konnten.
Wir kümmerten uns sehr um unsere israelischen Freunde, es war Herzenssache, denn immer wenn wir in Israel weilten, wurden uns ebenfalls alle Wünsche von den Lippen abgelesen. Eine Brückenschifffahrt sollte den Besuch abrunden.

Ich hoffe, dass es nicht Sensei Okazaki, sondern auch den ausländischen Gästen und unseren Freunden und Sportlern aus den unterschiedlichen Bundesländern Spaß und Freude gemacht hat.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Trainingscamp.
Auch möchte ich in diesem Sinne Dorian Hartmann zu seiner bestandenen 2. Dan Prüfung recht herzlich gratulieren. Es war nicht nur eine tolle Leistung, es wird auch eine große Motivation für die kommende Weltmeisterschaft in Südafrika sein.

Ich wünsche uns Allen viel Erfolg und weiterhin Trainingserfolge.

Oss!
   
  Michael Bock
-Präsident DTSKF-

50. Meister Camp im Karate der ISKF in Green Lane
in der Nähe von Philadelphia (USA)vom 08.06. bis 18.06.2016



Das deutsche Team im Karate-Trainingslager in Green Lane in den USA. Wir trainierten Karate unter Anleitung von hochrangigen Meistern und mit Sportlern aus 40 verschiedenen Ländern.



"Die Perfektion des Charakters zu erzielen, ist unser ultimatives Ziel. Immer versuchen wir uns stets zu prüfen, endlos zu lernen und daran stets zu wachsen. Trainiere immer weiter." Shihan Teruyuki Okazaki (10. Dan Karate) - respektvoll übermittelt durch ihre Studenten.

"Mit großem Stolz und einem herzlichem Willkommen zum 50. Jahrestag des ISKF Master Camps" begrüßte der Schirmherr und Vize Chefinstruktor der ISKF, Hiroyoshi Okazaki die ca. 300 Karate-Meister aus über 40 Ländern sowie unsere deutsche Delegation der DTSKF im Juni 2016 in Green Lane in den USA.

Unter Anleitung folgender Instruktionen fand das Karate-Training in den verschiedenen Einheiten statt:

- Shihan Yutaka Yuguchi (9. Dan Karate)
- Shihan James Field (8. Dan Karate)
- Shihan Shunsuke Takahashi (9. Dan Karate)
- Shihan Masaru Miura (9. Dan Karate)
- Shihan Robin Rielly (8. Dan Karate)
- Shihan Gary Swain (8. Dan Karate)
- Shihan Leon Sill (8. Dan Karate)
- Shihan Cathy Cline (8. Dan Karate)
- Shihan Hiroyoshi Okazaki (8. Dan Karate)

Unsere sieben Mann starke deutsche Delegation bestand aus Sensei Michael Bock (7. Dan Karate und Präsident der DTSKF), Sensei Frank Pinnig (5.Dan Karate vom SG Fernsehen), Sensei Sabine Bock (3. Dan vom TKCB), Sensei Timo Hemmann (1. Dan Karate vom KC Kaulsdorf), Sensei Axel Banger (1. Dan Karate vom KC Kaulsdorf), Sensei Eric Schmidt (1. Dan vom SC Berlin III) und Arno Ross (3. Kyu vom KC Kaulsdorf).



Die Karate-Schüler reisten von Alaska bis Südamerika und von Neuseeland, Australien, den Philippinen, Asien und Afrika und sehr weiten Entfernungen zum Karate-Seminar an.

Es war wieder ein freudiges Wiedersehen, als sich neue und alte Freunde trafen. In drei unterschiedlichen Dojos wurde trainiert, der Shoto-Dome, Nakayama-Dome und Okazaki- Dome. Das Training hatte einen unterschiedlichen Inhalt und diente als Vorbereitung für kommende Prüfungen, die im Camp abgehalten wurden. In diesem Jahr hatte wir keine Dankandidaten. Aber Sensei Michael Bock stellte sich der Instruktorprüfung A. Es war in diesem Jahr eine sehr anspruchsvolle Prüfung, sie wurde von Shihan Yaguchi 9. Dan geleitet, der eine fünfzehn köpfige Kommission als Beisitzer hatte. Schließlich konnte Sensei Michael Bock die Prüfung bestehen.



Schlafen und Lagerleben:

Frau Sabine Bock schlief mit anderen Frauen aus den USA und Brasilien in der Kabine 26 und die männlichen Karateka machten es sich in der Kabine 15 am Lagernde mit Karateka aus der Schweiz, Italien, Canada und USA (Kalifornien) bequem. Insgesamt waren in der Herrenkabine 16 Karateka untergebracht. Neben dem Training suchten wir den Pool auf und führten nette Gespräche mit anderen Freunden, wie aus Russland, Israel und den USA. An den Abenden suchten wir mehrmals eine Gaststätte außerhalb des Camps auf und trafen uns mit Freunden aus Ohio und tranken Yuengling Bier. Diese Tradition ließen wir nicht abbrechen.

Städtetrip:
Wir suchten vor und nach dem Camp Städte wie New York, Philadelphia und Washington DC auf. Hier verweilten wir unterschiedlich lang und suchten natürlich in der Kürze der Zeit besondere Standorte und Sehenswürdigkeiten auf.

New York:
- Freiheitsstatue
- Empire State Building
- Grond Ziro und das neue Tower
- Central Park
- Times Square
- Brand Central Station



Philadelphia:
- China-Town
- Nationalmuseum mit der Roccy Statur
- Independence-Hall mit Führung und Vortrag
- Independent - Freiheitsglocke
- Grabstätte von Benjamin Franklin
- Besuch der Altstadt mit der ältesten Straße von Philadelphia und natürlich Einkauf im Marcy und so weiter



Washington DC:
- Besuch des Weißen Hauses
- Freiheitsdenkmal
- Lincoln-Monument
- Vietnam - und Korean-Monument
- Thomas Jefferson und Martin Luther-King Monument
- Monument der im 2. WK gefallen den Soldaten
- Kapitol
- verschiedene Museen wie Nationalmuseum, African-American Geschichtsmuseum und das Naturkundemuseum



Es war ein sehr erlebnisreiches Trainingslager und wir hoffen, im nächsten Jahr wieder alle Karatekas Wiederzusehen und wieder dabei zu sein.

Michael Bock / Sabine Bock


Seminar mit Hiroyoshi Okazaki 8. Dan

Vom 29. April bis 02. Mai findet in London ein Seminar mit Hiroyoshi Okazaki 8. Dan statt.
Die Ausschreibung dazu findet Ihr [hier]
Okazaki

Bericht/Auswertung der 6. offenen
DTSKF – Meisterschaft  16.04.2016 in Berlin


Zum oben angegebenen Zeitraum fand in Berlin die nunmehr 6. offene DTSKF – Meisterschaft statt. Durch eine gute gezielte Arbeit der Vorstände und Trainer haben wir 210 Karateka aus 12 Vereinen aus vier verschiedenen Bundesländern, wie Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin zur Teilnahme der DTSKF-Meisterschaft motiviert.
Auf 5 Wettkampfflächen kämpften in allen Altersklassen, Mädchen, Jungen, Jugendliche und Erwachsene Karateka um den Sieg. Es galt in den Kategorien: Kata, Kumite und Kata-Mannschaft eine gute Platzierung zu erringen.

Im Endergebnis lässt sich feststellen, wie erfolgreich die Vereine waren:
1. Platz: VTKB Verein traditioneller Karateka Berlin
2. Platz: BBSV Berlin-Brandenburgischer Sport Verein
3. Platz: KCK Karate–Club-Kaulsdorf
Diese Vereine wurden für ihre Arbeit zusätzlich mit einem Pokal prämiert.

Herzlichen Dank an alle Helfer, an die Kampfrichter und ihren Kampfrichterreferenten, an die Tischbesetzungen und das Org.-team und ein großes Lob an den gut organisierten Imbiss (also Familie Fischer).
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Meisterschaft und ich bin mir absolut sicher, dass nicht nur unsere Schüler, sondern auch das Organisationsteam weitere Anstrengungen unternehmen wird, den Wettkampf noch effektiver und besser zu gestalten.

Viel Erfolg dabei.
Oss.
    
  Michael Bock
-Präsident DTSKF-




Report on the 23th International Karate Easter Seminar of DTSKF 12. - 13. March 2016 in Berlin

In this time we have realized for this international Karate Seminar some top Karate Masters in Berlin by the German Traditional Shotokan Karate Federation.

By the President of DTSKF were invited the Karate instructors Sensei Robert Sworek 8th Dan, ISKF - Poland, Sensei 8th Dan Enver Cakiqi WTKA Albania, Sensei Danny LeRose 3. Dan ISKF - Switzerland and Sensei Pierre Leiding 6. Dan - JKA Berlin and Vice-Director of DTSKF.  Unfortunately, the mother of Sensei Cakiqi was so ill, that he was not able to come.
This seminar and course was supported by 178 participants / students attended, who had traveled from three different countries and five different federal states of Germany.
lternates, we conducted the karate training. The Team Sensei Sworek and Sensei Leiding opened the course with Sensei LeRose I constitutes another training team. All we were received on the basis of technical and Sensei Sworek provided with interesting Kumite exercises for a good balanced workout. Sensei LeRose prepared purposefully on a lecture before and was the adult group with the presentation: "Mental contest preparation" in the mood for the upcoming competitions and prepare. The presentation was based not only interesting, it was designed content exciting and interesting. The substantive issues one has reliably detected few times again. But that can only understand the Karateka who witnessed the presentation by Sensei LeRose.
The Saturday was rounded off by a dinner at the Greek "Syrtaki" in the truest sense of the word. There we could also result in quiet conversations that promise a good future in Karate.
Kyu-Karate-Examinations:

14 x 9. Kyu 19 x 9a Kyu 18 x 8. Kyu 2 x 8a Kyu
 4 x 7. Kyu  3 x 7a Kyu  3 x 6. Kyu 2 x 5. Kyu
 3 x 4. Kyu

68 Karatekas and students have existed a new Karate graduation.
Congratulations!

Oss!

Sensei Michael Bock, 7. Dan
President of DTSKF
Bericht zum 23. Internationalen Osterlehrgang der DTSKF 12./13. März 2016 in Berlin

Im oben genannten Zeitraum wurde durch die DTSKF wieder ein Top – Lehrgang in Berlin durchgeführt. Eingeladen wurden durch den Präsidenten der DTSKF Karateinstruktoren wie Sensei Robert Sworek 8. Dan, ISKF – Polen, Sensei Enver Cakiqi 8. Dan WTKA Albanien, Sensei Danny LeRose 3. Dan ISKF – Schweiz und Sensei Pierre Leiding 6. Dan JKA-Berlin und stellv. Technischer Direktor der DTSKF. Leider erkrankte die Mutter von Sensei Cakiqi, so dass ein wertvoller Instruktor ausgefallen ist.
Der Lehrgang wurde von 178 Teilnehmern besucht, die aus drei verschiedenen Ländern und von fünf verschiedenen Bundesländern Deutschlands angereist waren.
Abwechselt führten wir das Training durch. Das Team Sensei Sworek und Sensei Leiding eröffneten den Lehrgang und der Unterzeichner bildete mit Sensei LeRose ein weiteres Trainingsteam. Alle gingen wir auf Basistechnischen ein und Sensei Sworek sorgte mit interessanten Kumiteübungen für ein gutes ausgewogenes Training. Sensei LeRose bereitete sich zielgerecht auf einen Vortrag vor und konnte die Erwachsenengruppe mit dem Vortrag: „Menthale Wettkampfvorbereitung“ auf die kommenden Wettkämpfe einstimmen. Der Vortrag war nicht nur interessant aufgebaut, er war inhaltlich spannend und interessant gestaltet. Bei den inhaltlichen Fragen hat man sich sicher wenige Male wiedererkannt. Das kann aber nur der Karateka wissen, der dem Vortrag erlebte.
Der Samstag wurde durch ein Abendessen beim Griechen „Syrtaki“ im warsten Sinne des Wortes abgerundet. Dort konnte man auch in Ruhe Gespräche führen, die eine gute Zukunft versprechen.
Der Sonntag, diente mehr der Prüfungsvorbereitung und 68 Sportler stellten sich der Kyuprüfung die durch den Berichterstatter abgenommen wurde. Ich konnte an diesem Tage feststellen, dass wir einen wahrhaft großen Andrang an Karate-Beginnern hatten, was für eine zukünftige Arbeit sehr wichtig ist. Weiterhin bleibt anzumerken, dass wir einen großen qualitativen Schub bekommen haben, was wieder auf eine gute Arbeit der Instruktoren zurückzuführen ist.   

Kyuprüfung:

14 x 9. Kyu | 19 x 9a Kyu | 18 x 8. Kyu | 2 x 8a Kyu | 4 x 7. Kyu | 3 x 7a Kyu | 3 x 6. Kyu | 2 x 5. Kyu | 3 x 4. Kyu

Alle 68 Prüfungskandidaten konnten die Prüfung mit Erfolg bestehen.
Herzlichen Glückwunsch.

Wir freuen uns schon jetzt auf den 24. Internationalen Osterlehrgang, der sicher wieder einige Höhepunkte parat hält.

Michael Bock
Präsident DTSKF

Lehrgang in Afrika/ Äthiopien/Addis Adeba in der Zeit vom 15.01.16-17.01.16

Bereits am Donnerstag, 14.01.2016 in der Nacht landete mein Flugzeug von Istanbul kommend in Addis. Mein Freund Fesiha Koku holte mich vom Flughafen ab und brachte mich in das nah gelegene Hotel mit dem Namen: "Beshale Hotel". Die komplette Stadt hatte an diesen Abend keine Energie, so tastete ich mich in mein Zimmer, um  schlafen gehen zu können. Am nächsten Morgen ging es gleich in das erste Training. Am Freitag hatte ich zwei Trainingseinheiten mit zirka 25-30 Schwarzgurten und am Samstag waren es schon mindestens 35 Black Belts. Sie waren hoch motiviert und folgten meinen Ideen. Begrüßt wurde das Seminar durch den Präsidenten der ISKF Äthiopien Mr. Girma Zewdu. Wir kennen uns schon mindestens  5 Jahre und pflegen eine gute Freundschaft. Aber ich lernte noch weitere Freunde kennen und ich bin sicher, dass es nicht mein letztes Training in Addis Abeba gewesen ist.

Aber zu meinen Trainingseinheiten zurück. In der ersten Einheit beschränkte ich mich auf die Ausübung von Basis - Techniken und eigens dazu folgten wir einer Kombination mit verschiedenen Schrittfolgen und komplizierten Bewegungsform. Das sollte dann in einer Partnerübung umgesetzt werden. Im zweiten Training verknüpfte ich die Übung mit der Einflechtung von Ju-Jitsu Techniken und von schlägen auf Vitalpunkte. Die Studenten waren total begeistert und wollten mich gar nicht aus der Halle der "Youth Sport Akademie von Ethopia" lassen. Am Samstag in der letzten Trainingseinheit begann ich mit Partnerübungen um sie dann in die Kata Meikyo einzubringen. Dann schlossen wir den Kreis über die alte Form "Rohai" und traten dann in eine Wiederholung der Techniken vom Vortage und somit konnte ich mein Training in Addis Abeba beenden.

Zusätzlich erlebte ich viele tolle Dinge. Wir fuhren an einige historische Orte und auch am Freitag Abend in das historische Kulturhaus, wo verschiedene Tänze aufgeführt wurden, dort trafen wir Künstler aus anderen Ländern und als Höhepunkt ein Treffen mit dem Marathon Olympiasieger von Äthiopien Herrn Mo Farah. Wir machten ein paar Bilder und sprachen kurz.

Am Samstag traf ich in einen anderen Stadtteil von Addis Abeba, Pastor Teferi Berkessa von der EECMY - Bethel Synods. Wir führten ein kurzes Gespräch. Er war der Pastor der meine Tochter Sophia in Berlin vor 10 Jahren taufte. So tauschten wir uns auch über die Entwicklung meiner Tochter aus. In Äthiopien gibt es sehr, sehr viel Armut und nicht jedes Kind hat die Chance auf eine Entwicklung ohne zu hungern oder an Krankheiten zu sterben, die uns bereits fremd geworden sind. Man geht dann  mit Essen und Wasser ganz anders um. Zum Abschluss unseres Gespräches erfolgte eine Übergabe von gesammelten Bargeld, für das AIDS Waisen Projekt vom Chanka Kreis in .... , wo auch unser alter Pfarrer Herr Siegfried Mentzel sehr stark engagiert ist. Der Verein "Völkerfreundschaft e.V." konnte 500,-- € über geben. Weiterhin gab ich Pastor Teferi noch etwas Geld für seine Gemeinde.

Es war eine sehr aufregende Zeit und ich wurde selber auf den Boden der Realität gebracht, wie gut es uns und unseren Kindern geht und meine gemachten Bilder sollen sie daran erinnern.

Ich stellte mir selbst die Frage: " ab welcher Armutsgrenze verliert man die menschliche Würde". Hier habe ich viele Bettler gesehen, es waren aber auch nicht mehr als in meiner Stadt. Die Armut war aber nicht vergleichbar. In Deutschland muss man nicht betteln, auch wenn das Leben nicht einfach ist. Und dennoch bewahren sich die Menschen hier ihr lächeln.

Am Sonntag fuhren Fiseha und ich nach Nazareth und weilten an einem schönen See. Am Abend waren wir mit Freunden in einem Restaurant: "Checheho Kulturell Restaurant". Dann ging es zum Flughafen, wo mich meine Freunde verabschiedeten.

Diese Zeit in Addis Abeba werde ich in sehr guter Erinnerung behalten.

Michael Bock
Zurück zum Seiteninhalt