Aktuelles - DTSKF

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Aktuelles

2020

Wir freuen uns auf ein spannendes neues Jahr und hoffen, diese Seite weiterhin mit spannenden Inhalten füllen zu können.
Unser letztes Jahr findet Ihr im Archiv.

Gesamtwertung zur 10. Deutsche Meisterschaft der DTSKF im Karate

In der sehr schönen, innen mit Naturholz verkleideten Sporthalle der neuen ISS Sekundar-Schule in Berlin-Mahlsdorf fand die 10. Deutschen Meisterschaf der DTSKF, am 7. März 2020, statt, an der sich über Hundertfünfzig Karatekas aus verschiedenen Vereinen und verschiedenen Bundesländern beteiligten und um den Pokal kämpften. Der Wettkampf wurde auf vier Tatamies (Wettkampfflächen) und mit mehreren Kampfrichtern unter Leitung des Kampfrichterreferenten Sensei Klaus Berg und Sensei Michael Bock, Präsident der DTSKF, durchgeführt.

In der Gesamtwertung bei der 10. Deutschen Meisterschaft der DTSKF im Karate belegte der Traditionelle Karate Club Berlin (TKCB aus Müggelheim) den 1. Platz und errangen mit 21 Gold-, 14 Silber- und 20 Bronzemedaillen, und holten damit den Pokal. Auf den 2. Platz kam der Verein für Traditionelle Karateka e.V., den 3. Platz der Sportverein Rot-Weiß-Werneuchen, den 4. Platz der Berlin-Brandenburgischer Sportverein und den 5. Platz belegte die Sportgemeinschaft Fernsehen Berlin.

In den Einzelwertungen errangen einige Karatekas vom Dojo TKCB in beiden Kategorien Kata (Form) und Kumite (Freikampf) jeweils eine Goldmedaille: Antje E. (8. Kyu, ü. 40), Clara H. (4. Kyu, 12-13), Jason M. (7. Kyu, 14-15), Lea B. (6. Kyu, 12-13), Sophia B. (1. Dan, ab 19) und Yasmin F. (7. Kyu, 14-15). Des Weiteren errangen folgende Karatekas vom TKCB eine Goldmedaille: Christian B. (8.Kyu, 8-9), Emilia E. (8. Kyu, 8-9), Emilian T. (6. Kyu, 10-11), Eric Sch. (2.Dan, ab 19), Jarod U. (1. Dan ab 19), Julie G. (6.Kyu 10-11), Lucas K. (1. Dan, 16-18), Marcel T. (7.Kyu, ab 19) und Matti M. (6.Kyu 12-13).

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner. Einen herzlichen Dank an alle Teilnehmer, Kampfrichter, Ehrenamtlichen und Trainern für die tolle und faire Durchführung der Meisterschaft, welche als Vorbereitung, Sichtung und Kaderschmiede für die besten Athletinnen und Athleten zur Karate-Weltmeisterschaft der ISKF im August in der Hauptstadt von Großbritannien in London stattfinden soll.

Mit sportlichen Grüßen
i.A. Sabine Bock
Pressesprecherin
der DTSKF
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Bericht zum 1. Winterlehrgang in der Kupferstadt Hettstedt – Sachsen-Anhalt am 29.02.2020 – 01.03.2020


 
Am Wochenende Samstag / Sonntag, 29.02.2020/ 01.03.2020 fand in der Kupferstadt Hettstedt – Sachsen-Anhalt beim Verein Manfelder Land ein Lehrgang unter Leitung von Sensei Michael Bock, 7. Dan – ISKF statt. Hierzu fanden sich Karatekas von anderen Vereinen ein, so aus Havelberg – die Karateschule Havelberg unter Leitung von Sensei Lothar Pietzschmann, 4. Dan – ISKF und Karatekas aus Hoym.  
Es war eine Gruppe von 25 Karateka bestehend aus Farb- und Schwarzgurtträgern. Somit entschied sich Sensei Bock über eine Kombination mit verschiedenen Schrittfolgen (Meidbewegungen – Tai-Sabaki) die Basistechniken zu trainieren. Die Schrittfolgen und verwendeten Techniken fasste er in Partnerübungen zusammen. Somit wurden nicht nur die Basistechniken, sondern das Distanzverhalten, den zeitlichen Ablauf der Partnerübung und die Bewegung der Füße am Boden (Un-Soku) trainiert. Ich hoffe, es hat allen Trainierenden Spaß und Freude gemacht.


 
Mit sportlichen Grüßen  
Michael Bock
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Alexander-Schmorell-Kumite-Cup 2020“ als 2. Gedenkturnier für „Die Weiße Rose“
Im Gedenken an den deutsch-russischen Widerstandskämpfer Alexander Schmorell aus der Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“ haben die Deutsche Traditionelle Shotokan Karate Föderation (DTSKF) und der Verein für Völkerfreundschaft ein sportliches Zeichen gegen menschenverachtende Gesellschaftsformen gesetzt und dieses Gedenkturnier „Alexander-Schmorell-Kumite-Cup“ ins Leben rufen, welches am 25. Januar 2020, in Berlin-Biesdorf das zweite Mal stattfand und zu dem Wettkämpfer aus verschiedenen Vereinen aus Deutschland und Polen anreisten und teilnahmen.
Zur Geschichte: Zusammen mit den Geschwistern Hans und Sophie Scholl schrieb Alexander Schmorell, der in Russland geboren wurde, Parolen gegen menschenverachtende Diktaturen wie „Nieder mit Hitler! Freiheit!“ an die Häuserwände in München. Am 19. April 1943 wurde er zum Tode verurteilt und am 13. Juli 1943im Alter von nur 25 Jahren durch faschistischen Volksgerichtshof hingerichtet. Ihren Mut und ihre Entschlossenheit, sich gegen die menschenverachtende Nazi-Diktatur zur Wehr zu setzen, wird uns stets eine Mahnung bleiben. „Denn ich bin jetzt überzeugt“, sagte Alexander Schmorell seinem bestürzten Anwalt, „dass mein Leben, so früh es auch erscheinen mag, in dieser Stunde beendet sein muss, da ich durch meine Tat meine Lebensaufgabe erfüllt habe. Ich wüsste nicht, was ich noch auf dieser Welt zu tun hätte, auch wenn man mich jetzt entlassen würde.
Im Jahr 2012 wurde Alexander Schmorell wegen seines Widerstandes und seines starken christlichen Glaubens von der Russisch-Orthodoxen-Kirche in Russland heiliggesprochen.
Zum Gedenkturnier „Alexander-Schmorell-Kumite-Cup“ bestand ein Team aus 6 Wettkämpfern aus 6 verschiedenen Altersstufen mit sechs verschiedenen Graduierungen. Jeder Verein durfte maximal 3 Team stellen. Die Kumite-Formen waren für den Anfängerbereich: Gohon-Kumite, San-Bon-Kumite, Kihon-Kumite und für den fortgeschrittenen Bereich: Jiyu-Ippon-Kumite, Shobu-Ippon-Kumite und San-Shobu-Ippon-Kumite (3 x 1 Minute Freikämpfe).
Die jüngeren, aber auch die älteren Karate-Wettkämpfer zeigten eine enorme Ausdauer, da sich die Teamwettkämpfe von um 10 Uhr bis nachmittags 16:30 Uhr hinzogen, an denen auch die kleinen Weißgurte bis hin zu den Schwarzgurten, noch einmal tapfer für ihre Mannschaft um ihren Sieg ringen mussten.
In der Gesamtwertung des „Alexander-Schmorell-Kumite-Cup 2020“ belegte den 1. Platz (Gold) der Traditionellen Kampfsport Club Berlin (TKCB), den 2. Platz (Silber) die JKA Poznań und den 3. Platz (Bronze) die Sportgemeinschaft Fernsehen.
Neben den Einzelstartern und Teamwettkämpfern standen auch viele ehrenamtliche Helfer, Eltern und Kampfrichter zur Verfügung und versuchten einen besonders spannenden, fairen und außergewöhnlich interessanten Karate-Wettkampf zu gestalten, welches ihnen auch im Gedenken und im Sinne an die Widerstandgruppe „Die Weiße Rose“ und ihren Helden gelungen ist.
Ihr Geist lebt in uns weiter!“


 
Mit sportlichen Grüßen
Sabine Bock
(Pressesprecherin DTSKF)
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