Honbu Dojo - DTSKF

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Honbu Dojo

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Honbu-Dojo der DTSKF

Herzlich willkommen auf der Seite unseres Honbu-Dojos der DTSKF!

Das Honbu-Dojo bewältigt vielfältigen Aufgaben einer qualifizierten Ausbildung unserer Meisteranwärter und Meister. Hier beginnen die Ausbildungsstufen für Trainer und Instruktoren für das Shotokan nach den Richtlinien des Begründers Gichin Funakoshi.

Shotokan ist die Karate-Stilrichtung, die in der ISKF praktiziert wird.

Das Shotokan-Karate wurde ursprünglich nicht konzipiert, um bestimmte Ideen, wie im Goju-Ryu (hart/weich-Stil) oder Wado-Ryu (Weg des Friedens-Stil) darzustellen, sondern von seinem Gründer Gichin Funakoshi (1868-1957) als Pseudonym übernommen. Meister Funakoshi war ein Dichter und Gelehrter und signierte seine Poesie mit "Shoto", welches „Pinenbäume wiegen sich im Wind“ bedeutet.

„Kan“ hingegen versinnbildlicht "das Haus", in dem wir arbeiten und leben.

Meister Funakoshi wird weiterhin als der Vater des modernen Karate angesehen. Er war nicht nur der erste Vertreter des Okinawa-Karate auf dem Festland Japans im Jahr 1922, er trug vielmehr dazu bei, dass die Form Karate sich zu einer kompletten Kunstform, basierend auf raffinierten technischen und geistigen Prinzipien, entwickeln konnte.

Funakoshi Sensei arbeitete nicht nur unerbittlich am körperlichen Training, sondern auch an seinen tiefen philosophischen Idealen. Er schuf einen perfekten Kampfstil, auch mit dem Blick auf schon bestehende japanische Budokampfkünste wie Judo, Kendo und der aufstrebenden Kampfkunst Aikido.

Meister Funakoshi konsolidierte 1929 die chinesischen Schriftzeichen (Kanji) "chinesische Hand" zur "leeren Hand“. Für Funakoshi hatte diese „Umbenennung“ aber einen tiefgreifenderen Sinn als nur „leer“ im Sinne einer waffenlosen Art der Selbstverteidigung bedeutsam zu sein. Es sollte u. a. an die Leere des Himmels und die Größe des Universums erinnern bzw. einen Zen-Zustand der Leere beschreiben.

Das im Honbu-Dojo praktizierte Shotokan-Karate, beruht auf der Lehre von Okazaki, Teruyuki Sensei, 10. Dan, und der vorausgegangenen jahrzehntelangen Entwicklung von Nakayama Masatoshi Sensei (1913-1987). Nakayama Sensei wird auch der Titel eines Genies zugeschrieben.

Aufgrund seiner Initiativen wurde das Karate auf der ganzen Welt verbreitet.

Nakayama Sensei kombinierte hervorragend Tradition und Moderne, passte Techniken an und war bestrebt das Shotokan-Karate in seiner anmutigen, leistungsfähigen und dynamischen Art zu verbessern, was ohne die traditionellen Lehren seines Lehrers Gichin Funakoshi so nicht gelungen wäre.

Im Honbu-Dojo werden wir aber auch den Lehren anderer alter Meister, ob bereits verstorben oder hoffentlich noch lange unter den Lebenden verweilend, nachstreben. Wir werden Analysen zu Wettkämpfen vornehmen und nach der perfekten Technik suchen. Dabei werden wir auch Erfahrungen aus alten Zeiten nicht ablehnen und uns an Trainingseinheiten mit Nishiyama Sensei,10. Dan, Kase Taiji Sensei, 10. Dan, Sensei Dr. Ilija Jorga,10. Dan, Sensei Dr. Wladimir Jorga, 9. Dan, und Shirai Hiroyoshi Sensei, 9. Dan, und vielen anderen Lehrern erinnern.

Wir werden altbewährte Übungs– und Wettkampfsysteme wie Fuku–Go; En–bu und das Ko–Go Kumite nicht außer Acht lassen.

Die Honbu–Dojo Mitglieder sollten jederzeit optimistisch nach vorn schauen und an positiven Veränderungen beherzt mitwirken.

Das Honbu-Dojo hat zum jetzigen Zeitpunkt zwei Schwerpunktgruppen. Die erste Gruppe sind Talente aus verschiedenen Vereinen aus Berlin und Brandenburg, die zuerst einmal als Athleten ihre Ausbildung finden. Diese Athleten müssen jedoch einem Heimatverein angeschlossen sein, damit die Bindung zu ihrer Basis nicht unterbrochen wird. Alle Mitglieder dieser Gruppe mussten sich einem Auswahlverfahren stellen und haben erfolgreich eine Aufnahmeprüfung abgelegt.    

In der 2. Gruppe trainieren neben Athleten auch Trainer, Kampfrichter und Karateka, die sich einer Meisterprüfung stellen möchten. Nur hier wird fundamentales Wissen der ISKF nach Sensei T. Okazaki 10. Dan weitervermittelt. Aber wir vergessen auch nicht unsere Wurzeln und Grundlagen des traditionellen Karate, die sich in der Arbeit mit Sensei H. Nishiyama 10. Dan, Dr. Ilija Jorga 10. Dan und Wladimir Jorga 9. Dan widerspiegeln.

Weiterhin bekennen wir uns zu Offenheit gegenüber anderen traditionellen Karatestilrichtungen. Der Lernprozess wird niemals aufhören und es gibt keinen Tag, wo man nicht etwas dazulernen kann.
Insgesamt pflegen wir also die traditionellen Kampfkünste und sind bestrebt uns ständig weiter zu entwickeln.

Das Honbu – Dojo zählt zur Zeit über 40 Karateka, die sich auf Dan – Prüfungen oder zur Eignung als Trainer und somit auf ihren Einsatz vorbereiten. Somit bleibt eine hohe Qualität und ein Technikstandard gewährleistet, der sich dann auf die Vereine fortpflanzen soll.

Ich wünsche den Honbu-Dojomitgliedern, der gesamten Shihankai Deutschland viel Erfolg bei der weiteren Arbeit. Allen bei uns trainierenden Karateka empfehlen wir, entsprechend den Grundprinzipien Funakoshis, nach der Vervollkommnung seines Charakters zu streben. Dies sollte für jeden zwar leidenschaftlich, trotzdem ohne übertriebenen Ehrgeiz und unter voller mentaler Kontrolle erfolgen.

Shihan Michael Bock 7. Dan
Honbu-Dojo Leiter
Chefinstruktor DTSKF


Sitz:Berlin
Anschrift:12559 Berlin
Alsenzer Weg 11
Erreichbarkeit:Tel.: 030 / 65940472
Fax: 030 / 65940472
Mobil: 0176 / 24000037
eMail: karate.bock@gmx.de


Honbo Dojo Leiter:Shihan Michael Bock
Rang:7. DAN Shotokan


Lehrer:Sensei T. Okazaki
Rang:10. DAN Shotokan


Vertreter:Sensei Frank Pinnig
Rang:5. DAN Shotokan


Vertreter:Sensei Ramona Müller
Rang:5. DAN Shotokan


Trainer:Daniel Schrader
Rang:5. DAN


Trainingszeiten und Ort:
Dienstag: 18:00 - 21:00 Uhr

Mittwoch: 19:00 - 20:00 Uhr

Grundschule Ulmenstr. 79-85
12621 Berlin

Ablaufplan:

Dienstag:
18:00-19:00 Uhr Honbu I (neu)
19:00-20:00 Uhr Honbu II (Braungurte)
20:00-21:00 Uhr Honbu III (Akademie)

Mittwoch:
19:00-20:00 Uhr
Erwachsene
Kata-Spezial - Bunkai



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